Gesellschaftsspiele

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Bewegungsspiele

Apfeltanz

Aschenputtel

Ballonknallen

Berühmte Liebespaare

Besentanz

Funfreiwilige Damenwahl

Gäste tasten

Hutwandern

Kissenwalzer

Namenstanz

Paarweiser Stuhltanz

Reise nach Jerusalem

Schlangentanz

Tauchertanz

Unterhosentanz

Wattebausch-Austausch

Zeitungstanz

Zettel & Körperteile

 Hochzeitsspiele

 Der Erste Treffer

Ehetest

Hexen

Hochzeitskutsche

Kochlöffelspiel

Rede / Zeitung

 

Party - Spiele

 Arabisch-Fondue

Bekomm' ich's, oder nicht..?

Blindes Kalb

Das Säuglingsspiel

Der Kutscher

Der Wilderer und sein Schicksal

Die Odysee eines Päckchens

Flaschenpost

Flaschenspiel

Gerichtsverhandlung

Löffelschnur

Malen mit Menschen

Mumie

Scheich in der Wüste

Tabu

Tischtennis - Erotic

Trockenessen

Witz mit Hindernissen

 

Reden / Jubilare

Das Ideale Geschenk

Rede / Zeitung

 

Schwäbisches

Wir Schwaben gehören zu jenen Menschen, die trotz aller schwäbischer Pietät - oder gerade deshalb - über sich selbst lachen können. Vielleicht ist dies der Grund, dass es sehr viele Schwabenwitze gibt, in denen sich die "Bauernschläue" bzw. die "Gnitzheit" von uns Schwaben spiegelt.

Ein Schwabe liegt im Sterben und bittet seine Frau, ihm doch noch ein Viertele von dem besonders guten Wein aus dem Faß ganz hinten im Keller zu bringen. Frau: "Aber Gottlieb, des Fässle hemmr doch no gar et ogschdocha. Des wär doch schad jetzt. Do hosch a Glas Wasser, ond jetzt bhilfschd de eba vollends so nom."

Ein Schwabe wird beim Papst angestellt. Er hat die würdevolle Aufgabe ihn jeden Morgen um 6 Uhr zu wecken. Er klopft..."Guten Morgen Eminenz, es ist 6 Uhr und über der ewigen Stadt scheint die Sonne." "Danke mein Sohn; der Herr und ich wissen es bereits." Der Schwabe stutzt weil alles verriegelt ist und kein Lichtschein hereindringt.Am nächsten Morgen..."Guten Morgen Eminenz, es ist 6 Uhr und über der ewigen Stadt regnet es.""Danke mein Sohn; der Herr und ich wissen es bereits." Der Schwabe stutzt erneut und will es nun doch genau wissen.Am nächsten Morgen..."Guten Morgen Eminenz, es ist 6 Uhr und über der ewigen Stadt scheint die Sonne.""Danke mein Sohn; der Herr und ich wissen es bereits.""An Scheissdreck wisset ihr zwoi! Neine ischs, ond draußa rägnets dass Katza haglat!"

Witziges

Am meisten Spaß macht Essen im Auto! Deswegen besitze ich diese erhöhte Affinität zu Drive-In-Schaltern, speziell in meinem Lieblings-Fast-Food-Restaurant. Das Vergnügen an dieser Self-Service-Version des Essens auf Rädern wird allerdings erheblich durch die Qualität der Gegensprechanlage gemindert. Gegensprechanlage? Meiner Überzeugung nach hat sie diesen Namen deshalb bekommen, weil sie völlig gegen das Sprechen ausgelegt ist.

"Ihre Behelun hippe!" knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen - it sounds like Schellackplatte.

Aus Erfahrung allerdings weiß ich, dass sich die Stimme (männlich? weiblich?... wohl eher männlich!?) am anderen Ende dieses Dosentelefons soeben nach meiner Bestellung erkundigt hat. Jetzt einfach bestellen wäre mir zu langweilig. Demzufolge stelle ich zunächst eine Frage: "Haben Sie etwas vom Huhn?"

Aus dem Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das aber eindeutig mit "...icken" endet.

Ich antworte: "Später vielleicht, zunächst möchte ich etwas essen."

Etwas lauter tönt es zurück: "SCHICKEN!"

Ich kann es mir nicht verkneifen: "Nein, ich würde es gleich selbst abholen."

Eine kurze Pause entsteht, ich stelle mir belustigt die genervte Visage des Mc Knecht vor. Als die Sprechpause zu lang zu werden droht sage ich: "Ach so, Sie meinen Chicken! Nö, lieber doch nicht. Haben Sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen?"

"Hamburger?" fragt mein unsichtbares Gegenüber zurück.

Der Wahrheit entsprechend erwidere ich: "Nein, ich bin von hier. Aber hat das denn Einfluss auf meine Bestellung?"

"Wooool-len Sie eiiiii-nen H-a-m-b-u-r-g-e-r?"

"Jetzt beruhigen Sie sich mal! Ja, ich nehme einen."

"Schieß?"

"Stimmt, hatte ich nach meiner letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, ich denke, ich kann es erneut riskieren."

Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig leid zu tun Er kann ja nichts für den Job. Aber ich ja auch nicht...

"Ob Sie KÄSE auf dem Hamburger möchten!?"

"Ah ja, gern. Ich nehme einen mittelalten Pyrenden-Bergkäse, nicht zu dick geschnitten, von einer Seite leicht angeschmolzen."

Ob die nächste Ansage aus dem Lautsprecher "Sicher doch" oder "A...loch" lautet, kann ich nicht exakt heraushören. Deutlicher jedoch erklingt nun: "Was dazu?"

"Doch, ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen frittierten Kartoffelstäbchen."

"Also Pommes?"

"Von mir aus auch die."

"Groß, mittel, klein?"

"Gemischt. Und zwar jeweils genau zu einem Drittel große, mittlere und kleine."

"WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN?"

Diese, wiederum sehr laut formulierte Frage, verstehe ich klar und deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort: "Falls das die Bedingung ist, hier etwas zum essen zu bekommen: Ja. Also, Machen wir weiter?"

Die Stimme schnauft kurz und fragt: "Gut, gut. Etwas zu den Pommes?"

"Ein schönes Entrectte, blutig, und ein Glas 1996er Spätburgunder, bitte."

"ICH KOMM DIR GLEICH RAUS UND GEB DIR BLUTIG!!!"

"Machen Sie das, aber verschütten Sie dabei bitte nicht den Wein."

"Schluss jetzt, Schalter zwei, vier Euro fünfzehn!"

Schon vorbei. Gerade, als es anfängt, lustig zu werden. Aber ich habe noch ein As im Ärmel. Ich zahle mit einem 200-Euro-Schein. "Tut mir leid, aber ich hab's nicht größer."

PIEP! ... Freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem." Mit kaltem Blick lässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf den Stahltresen klappern.

Nicht mit mir, Freundchen! Ich will den Triumph! Zeit also fürs Finale: "Kann ich bitte eine Quittung bekommen?" frage ich überfreundlich. "Ist ein Geschäftsessen."